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Teaser Bild von First Kill bei N’zoth: Limit hat sich für 250 Millionen Gold verschuldet

Die erfahrene Top-Gilde Complexity Limit hat es zur Freude eines Großteils der nordamerikanischen Fangemeinde von World of Warcraft im Verlauf des gestrigen Abends geschafft sich den World First Kill der mythischen Variante von N‘zoth zu sichern und seit MoP endlich mal wieder den Sieg im Progress-Rennen nach Nordamerika zu holen.

Um diese beeindruckende Leistung zu vollbringen, benötigten die Spieler aber nicht nur sehr viel Können, sondern sie mussten sich im Vorfeld auch teilweise extremen Maßnahmen für die Vorbereitung auf die mythische Schwierigkeit von Ny‘alotha stellen. Dabei handelte es sich unter anderem um Split Runs auf niedrigeren Schwierigkeiten, Inselexpeditionen zum Farmen von Azerit und das genaue Ausarbeiten der für die verschiedenen Encounter benötigten Taktiken. Zusätzlich dazu haben die Mitglieder von Complexity Limitin der Woche vor der Freischaltung der mythischen Schwierigkeit für Ny‘alotha regelmäßig das Auktionshaus von World of Warcraft besucht und dort dann BoE Epics mit möglichst guten Verderbniseffekten gesucht. Dabei handelt es sich hauptsächlich um epische Ausrüstungsteile von dem heroischen Trash von Ny‘alotha, die zwar ebenfalls ein Itemlevel von 460 besitzt, aber erst beim Anlegen an einen Helden gebunden sind und daher frei von Spielern gehandelt werden können. Auch wenn solche Ausrüstungsteile aktuell enorm viel Gold im AH kosten, so konnten sich die Top-Gilden von World of Warcraft solch einen enormen Vorteil aber nicht entgehen lassen. Passend dazu hat der Gildemeister von Complexity Limit in der vergangenen Nacht nun interessanterweise auf Twitter verraten, wie Gold sich die Spieler dieser Top-Gilde eigentlich von anderen Spielern leihen mussten, um alle notwendigen BoE Epics mit den notwendigen Verderbniseffekten zu werben. Diesem Tweet zufolge hat sich Limit nur für diesen World First Kill für ungefähr 250 Millionen Gold bei anderen Gilden des Spiels verschuldet. Auch wenn dieser Wert in Gold noch recht überschaubar wirkt, so sollten Spieler aber daran denken, dass das Gold des Spiels durch die WoW-Marken auch leicht in eine echte Währung umgerechnet werden kann. In diesem Fall liegen die Schulden dieser Top-Gilde aktuell bei ungefähr 40.000 USD, was schon wesentlich höher und eindrucksvoller klingt. Für diese Summe könnten Spieler übrigens 50 Exemplare des beliebten Karawanenbrutosaurus bei dem entsprechenden Händler erwerben. Da Top-Spieler von World of Warcraft aber viele Fans haben, selbst gut Gold machen und die Livestreams in BfA alle gesponsert wurden, sollte diese Summe die Gilde nicht wirklich vor ein Problem stellen.   We’re 250 million gold in debt because of corruption BOEs WAHOO that’s like 40k in wow tokens— max (@maximumwow) February 6, 2020     (via)