Direkt zum Inhalt
Teaser Bild von Diablo 4: Die Entwickler erwähnten das Bezahlmodell des Spiels

Während Spiele in der Vergangenheit für gewöhnlich einfach nur einmal beim Verkauf einen Gewinn erzielen und danach meistens nur durch kostenpflichtige Erweiterungen mit neuen Inhalten versorgt wurden, so haben sich Computerspiele in den letzten Jahren aber immer mehr zu einem Service entwickelt, der permanent erweitert wird und daher auch konstant Gewinn abwerfen muss.

Aus diesem Grund stellt sich bei der Präsentation eines neuen Titels von einem der bekannteren Studios auch immer relativ schnell die Frage danach, wie ich das jeweilige Spiel finanzieren wird und was für ein Bezahlmodell es besitzt. Die Wahl zwischen Battle Pass, Ingame Shop, Abo-Modell oder Lootboxen kann bereits im Vorfeld darüber entscheiden, wie positiv ein Spiel von der Community eingestuft wurde. Mit diesem Zeitgeist im Hinterkopf wundert es wohl auch keinen Fan, dass die Entwickler von Diablo 4 im Verlauf ihrer an diesem Wochenende durchgeführten Blizzcon 2019 öfter danach gefragt wurden, was für ein Bezahlmodell sie für den vierten Teil der Diablo-Reihe verwenden möchten. Diese Frage ist wichtig für die Community, weil zumindest Diablo 3 mit seinem Bezahlmodell für viel Unmut in der Fangemeinde sorgte. Neben einer klassischen kostenpflichtigen Erweiterung verwendete Diablo 3 nämlich auch noch ein gescheitertes Auktionshaus für Gold und Echtgeld und einen Ingame Shop für die chinesische Spielregion. Langjährige Fans wollen keines dieser Systeme in Diablo 4 sehen. In ihrer Antwort auf die Fragen nach dem angestrebten Bezahlmodell erklärten die Mitarbeiter von Blizzard Entertainment, dass das Spiel sich zwar aktuell noch in einer sehr frühen Phase der Entwicklung befindet, aber sie sich trotzdem bereits sehr sicher über die Finanzierung dieses Spiels sind. Den Aussagen der Entwickler zufolge möchten sie bei Diablo 4 wieder zu dem klassischen System zurückkehren und ein Grundspiel veröffentlichen, welches in den folgenden Monaten und Jahren um kostenpflichtige Addons erweitert wird. Da mehrere Entwickler in diesem Fall die Mehrzahl verwendeten, scheint das Team derzeit mehrere Erweiterungen für Diablo 4 zu planen. Auch wenn die bisherigen Aussagen sehr gut klingen und Spieler eigentlichen keinen Grund zum Meckern haben, so muss man aber trotzdem daran denken, dass die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist und es durch die Partner von Blizzard unterschiedliche Regeln für verschiedene Spielregionen geben könnte. Selbst wenn es einen Shop mit kosmetischen Inhalten geben sollte, so wollen die Entwickler aber keine Inhalte verkaufen, die sich auf die Spielstärke der Spieler auswirken.   Monetization. Despite the early development the team has pretty much settled on a base game supported by expansions as the business model for Diablo IV.     (via)