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Vereint in Sturmwind: Ein Interview mit den Entwicklern

Die Mitarbeiter der bekannten Plattform PC Gamer hatten vor Kurzem die Gelegenheit dazu, ein kurzes Interview mit den direkt an Hearthstone mitarbeitenden Spieleentwicklern Liv Breeden (Senior Game Designer, Initial Design) und Cora Georgiou (Associate Game Designer) zu führen.

Teaser Bild von Vereint in Sturmwind: Ein Interview mit den Entwicklern
Teaser Bild von Vereint in Sturmwind: Ein Interview mit den Entwicklern

Dieses informative Gespräch drehte sich dabei dann hauptsächlich um die kommende Erweiterung „Vereint in Sturmwind“, die Rolle des Priesters im Spiel und die geplanten Anpassungen an dem Schlachtfeldmodus von Hearthstone. Wer keine Lust hat das Interview selbst durchzulesen, der findet folgend eine übersetzte Zusammenfassung der interessantesten Antworten.

Zusammenfassung des Interviews: Die Mechaniken der neuen Erweiterung: Handelbar Dieses Schlüsselwort passt perfekt zu einer belebten Stadt voll mit Händlern. Auch, wenn Spieler im Grunde nur mit sich selbst handeln. Das Ganze verwandelt Hearthstone nicht in ein TCG. Wer das Ganze nur überfliegt, könnte etwas verwirrt sein. Die Mechanik ist eine andere Variante der „Wähle-Mechanik“ des Druiden. Spieler erhalten eine neue Art zum Ziehen von Karten, wenn sie etwas Mana über haben. Das Schlüsselwort kostete am Anfang einfach 0 Mana. Ohne Kosten war das Ganze aber etwas zu mächtig. Es wird einige neue Karten geben, die sehr eng mit dieser Mechanik arbeiten. Questreihen: Wie man es erwarten würde, starten die Questreihen ebenfalls direkt in der Hand eines Spielers. Einige Reihen belohnen die Spieler mit permanenten Effekten und andere Reihen geben nur mächtige einmalige Vorteile. Spieler sollten ihr Deck rund um die Questreihe herum bauen. Da Questreihen mehrere Ebenen haben, können die Spieler selbst bei Pech zumindest den einen oder anderen Vorteil freischalten. Das Abschließen von Quests und das Verfolgen von Zielen macht Spaß. Spieler werden dafür mit diesen Reihen belohnt. Die Reittiere: Alle Reittiere arbeiten auf eine ähnliche Weise. Sie gewähren einen Buff und wenn der verstärkte Diener stirbt, entsteht ein Token. Stachelbewehrtes Reittier war eine gute Vorlage für diese Effekte. Hexenmeister und Paladine erhalten spezielle eigene Mounts. Damit spielen die Entwickler darauf an, dass diese beiden Klassen in WoW eigene Mounts hatten. Berufswerkzeuge: Diese Waffen haben alle 0 Angriff. Ihre Haltbarkeit geht verloren, wenn sich ihre Effekte aktivieren. Die Sphäre der Einsicht war die Vorlage für diese Gegenstände. Nicht alle Werkzeuge wirken sich auf die Hand eines Spielers aus. Manche betreffen auch das Feld direkt.

Das Problem mit dem Priester: Der Priester ist schwer zu balancen, weil er sich oft mit Extremen beschäftigt. Außerdem kann diese Klasse ihre Gegner einfach extrem nerven. Das Team möchte sich gerne von der Version des Priesters entfernen, die einfach nur permanent neue Karten erzeugen kann. Entweder werden sie weniger Karten dafür erschaffen oder ein Limit dafür einführen, wie viele Karten pro Duell erzeugt werden können. Auch wenn der Priester aktuell etwas problematisch ist, so macht das Kern-Gameplay aber dennoch Spaß. Das Team geht davon aus, dass sie den Priester wieder in eine bessere Position bringen können. Mit dem Schatten-Priester wollen die Entwickler der Klasse mehr Momentum bieten. Direkt gegen den Feind vorgehen. Bisher haben Priester eher eine defensive Rolle eingenommen. Mit Schatten soll die Aggression verstärkt werden. Einige Spielbeginn-Effekte waren in der Vergangenheit einfach viel zu mächtig. Dunkelbischof Benedictus sollte besser gebalanced sein.

Der Schlachtfeldmodus: Wann verliert der Modus die Einstufung der Beta? Die Entwickler haben schon mehrfach darüber gesprochen. Es gibt aber noch so viele Dinge, die sie gerne ausprobieren möchten. Es wird irgendwann passieren. Das Team für den Schlachtfeldmodus sucht aktuell neue Leute und wächst weiter an. Die angekündigten kosmetischen Inhalte sind nur der Anfang. Die neuen Tavernenwirte Ragnaros und Ve’nari sind komplett vertont. Die Entwickler sind bei dem Schlachtfeldmodus sehr vorsichtig. Viele Spieler finden das Gameplay toll und sie wollen das nicht kaputt machen. Die geplante große Überarbeitung der Diener soll dafür sorgen, dass es starke Änderungen daran gibt, wie die einzelnen Stämme und Helden gespielt werden. Es gibt keine Pläne für eine Rückkehr von Tirion.

Andere Punkte: Cora Georgiou hat schon viele Teams von Hearthstone gesehen. Von Final Design zum Schlachtfeldmodus und dann jetzt zu Initial Design. Viele Spieler wären überrascht darüber, wie viel Arbeit und Zeit in das Erschaffen einer einzelnen neuen Karte fließt. Cora hat das Schwert der Gefallenen erschaffen. Sie ging aber nicht davon aus, dass das Team es einfach bei 1/3 lässt. Magier, Schurke und Krieger sollten besonders interessant im nächsten Addons ein. Der Todesröcheln-Dämonenjäger war der Versuch etwas Neues zu finden. Einige Entwickler waren sehr skeptisch.