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Patch 9.1: Uthers Seele und ein Neuanfang für die Kyrianer

Die einzelnen Kapitel der neuen Story-Kampagne aus dem kommenden Patch 9.1: Ketten der Herrschaft treiben nicht nur die übergreifende Story von Shadowlands voran, sondern sie stellen oft auch die persönlichen Handlungsstränge von einzelnen wichtigen Charakteren der Lore in den Vordergrund.

Teaser Bild von Patch 9.1: Uthers Seele und ein Neuanfang für die Kyrianer
Teaser Bild von Patch 9.1: Uthers Seele und ein Neuanfang für die Kyrianer

Aus diesem Grund dreht sich das siebte Kapitel „A New Path“ auch sowohl um einen Neuanfang für die Kyrianer von Bastion als auch um Uther Lichtbringer und seinen aktuellen Zustand. Auch wenn diese Handlungsstränge durch dieses Kapitel noch nicht vollständig beendet werden, so liefert es den Spielern aber dennoch einige sehr interessante neue Informationen. Das Kapitel beginnt mit dem Paragon der Weisheit Thenios, der nach dem Angriff von Anduin auf die Kyrianer mehr über die Runenklingen des Kerkermeisters erfahren möchte und deshalb den Primus in Korthia aufsucht. Bei diesem Gespräch wird die Verbindung zwischen Uther und Frostgramm erwähnt und die Spieler werden nach Torghast geschickt, um mehr über die Funktionsweise von Grammklingen zu erfahren und die fehlenden Stücke von Uthers Seele zu retten. Dafür kämpfen die Spieler sich durch einen neuen kurzen Teil von Torghast und besuchen am Ende einen Raum, der dem Kerkermeister als Lager für die wichtigsten Seelen des Schlund dient. Viele der dort vorhandenen Seelen tragen interessante Namen wie beispielsweise Betrayed Father, Guardian of Naxxramas oder auch Golden King. Da die Spieler aber nur eine Seele entfernen können, retten sie Uther und kehren zu den Kyrianern zurück. Bei ihrer Rückkehr nach Bastion besprechen die Spieler sich mit Thenios und Polemarch Adrestes. Dabei machen die NPCs deutlich, dass sie das von Anduin gestohlene Siegel erneut schmieden müssen und dieser Schritt nur dann möglich ist, wenn 5 Paragone ihre Kraft bündeln. Dafür müssen die Kyrianer aber einen fünften Paragon ernennen und den von den Verschmähten kontrollierten Tempel der Loyalität zurückerobern. Uther schlägt eine Vorgehensweise vor, die von einem direkten Angriff abweicht und sich mehr um Mitgefühl und das Verstehen von anderen Wesen dreht. Er geht nämlich davon aus, dass der Riss zwischen den Fraktionen genauso behoben werden kann, wie der Riss zwischen den zwei Teilen seiner Seele. Das Reparieren von Uthers Seele ist dann auch der nächste Schritt für die Spieler. Bei dem Versuch die Teile von Uther wieder zu vereinen stellt sich allerdings heraus, dass eine von Grammklingen niedergestreckte Seele durch korrumpierte Erinnerungen verdunkelt wird. Um dieses Problem zu beheben, müssen Uther und die Spieler einige seiner Erinnerungen erneut durchleben und einen Blick auf wichtige Punkte seiner Vergangenheit werfen.

Erinnerung 1: Diese Erinnerung sollte eigentlich die Gründung des Ordens der Silbernen Hand und Uthers Ernennung zum ersten menschlichen Paladin von Azeroth beinhalten. Allerdings wurde diese Erinnerung von der Korrumpierung mit der Erinnerung an das Ausmerzen von Stratholme vermischt. Dennoch lassen sich diese beiden Erinnerungen leicht durchleben und ausbessern.

Erinnerung 2: In der zweiten Erinnerung treffen die Spieler auf Arthas. Ihnen wird gezeigt, wie der Prinz von Lordaeron zum Paladin berufen wurde und wie er zu Testzwecken kurz gegen Uther kämpfte. Uther macht dabei dann deutlich, wie sehr er dieses Moment mittlerweile bereut. Schließlich hat er damit Arthas auf einen Pfad gesetzt, der ihn irgendwann zum Lichkönig machte.

Erinnerung 3: Die letzte wichtige Erinnerung von Uther bringt die Spieler nach Andorhal. Hier müssen die Spieler und Uther noch einmal erleben, wie Arthas auf der Suche nach einer Urne nach Andorhal einmarschierte und Uther ermordete. Die Spieler schlüpfen dabei dann in die Rolle des Kämpfenden und dürfen selbst gegen den Feind antreten. Uther erkennt dadurch, dass er sich an diesen Moment klammert, weil er ihn dauerhaft an wichtige gelernte Lektionen erinnert. Wenn er die Wahl hätte, dann würde er diese Erinnerung niemals aufgeben. Er möchte die Lektionen von ihr nämlich nicht vergessen. Durch das Interagieren mit den Erinnerungen von Uther erkennt Polemarch Adrestes, dass der Vorschlag von Uther sehr weise ist und die Kyrianer die Verschmähten mit Mitgefühl angesehen sollten. Zusätzlich dazu sollen die Verschmähten selbst entscheiden dürfen, was mit ihren Erinnerungen passiert und ob sie ihr Wissen aus dem Leben beibehalten möchten. Die Spieler und die NPCs reisen nach dieser Erkenntnis zu dem Tempel der Loyalität und können die Verschmähten dort auf ihre Seite ziehen. Adrestes nutzt den Tempel dafür, um eine Nachricht an alle Verschmähten zu schicken und ihnen eine faire Behandlung und eine erneute Aufnahme in die Gesellschaft der Kyrianer anzubieten. Dabei betont dieser NPC erneut, dass neue Kyrianer in Zukunft ihre Erinnerungen behalten dürfen. Am Ende der Questreihe reisen alle wichtigen Charaktere zu der Elysischen Feste, um dort einer Zeremonie des Archon beizuwohnen. Die für diesen Moment bestimmte Zwischensequenz ist aktuell zwar noch nicht im Spiel vorhanden, aber die Spieler können am Ende trotzdem die Änderungen in der Welt sehen. Adrestes wird zu dem neuen Paragon der Kyrianer ernannt und vertritt in Zukunft die Hingabe anstelle der Loyalität. Kalisthene wird ebenfalls befördert und steigt zu Polemarch auf. Was genau mit Uther passiert und welche Rolle er am Ende des Cinematics spielt, ist derzeit noch nicht bekannt. Allerdings befindet er sich am Ende der Quest in der Feste und spricht mit Pelagos über die Seele von Arthas. Dabei muss er zugeben, dass vermutlich selbst die Seele von Arthas gerettet werden könnte, wenn er sie nicht in den Schlund geworfen hätte.

Die Dialoge aus dem Kapitel: Thenios: The Forsworn’s influence has cast doubt upon the prevailing wisdom of my temple. I will speak to my acolytes, but first we must restore order. Thenios: Without a Paragon of Loyalty, we cannot form a new sigil. Polemarch Adrestes: Many Forsworn yet occupy the temple. How are we to proceed? Uther: Through compromise and understand. I may be of aid in that regard, Uther: This is… Alonsus Chapel, in Stratholme. The day I became the first of the paladins. Archbishop Alonsus Faol: Come, Uther. Take your spot so that we may begin. Archbishop Alonsus Faol: In the Light, we gather. In its grace, our brother will be born anew. Archbishop Alonsus Faol: Uther, do you vow to uphold the tenets of the Holy Light? Uther the Lightbringer: I do. — Polemarch Adrestes: What are these tenets? Uther: The Three Virtues. Respect, tenacity… and then… Kleia: And then? Uther: Compassion. Seeing beyond our differences, understanding our similarities. Feeling for those who suffer, even if… Uther: Oh, Arthas… Pelagos: Wait… what is that? In the corner? Arthas Menethil: This entire city must be purged. Uther: How… how can you even consider that? Kleia: His memories are twisting together. We must help him! Pelagos: No, Kleia. He must face this on his own. — Arthas Menethil: Damn it, Uther! As your future king, I order you to purge this city! Uther the Lightbringer: You are not my king yet, boy. Nor would I obey that command even if you were! Arthas Menethil: Then I must consider this an act of treason. Uther the Lightbringer: Treason? Have you lost your mind, Arthas? Uther: These memories… they are not one and the same. Archbishop Alonsus Faol: Do you vow to walk in the Light and spread its wisdom? Polemarch Adrestes: Your grief and regret haunt you still. As does Arthas. Archbishop Alonsus Faol: Do you vow to vanquish evil and protect the weak and innocent? Uther the Lightbringer: I… I do. Pelagos: We are here for you, Uther. Do not despair. Uther: The Light… Arthas… What have I done? — Uther the Lightbringer: Feeling nervous, Arthas? Uther: This is the day Arthas became a paladin. I remember it well… Arthas Menethil: Honestly? Yes. I see your devotion to the Light and feel doubt cloud my heart. Arthas Menethil: You’ve taught me so much, Uther… but I sometimes wonder if I’m truly meant to walk this path. Uther the Lightbringer: Great expectations await you, lad. I have faith that you will exceed them all. Uther the Lightbringer: But for now, let’s spar. That should clear your mind. Arthas Menethil: Hah. It always does. — Uther: No… I should have listened to him. Why didn’t I listen? Polemarch Adrestes: You sought to comfort a troubled student. None can fault you for such an act. Uther: Tell that to all of the innocents he slaughtered. I set him on that path! Pelagos: What is this place? Kleia: This is the moment of your death, isn’t it? Uther: He came for the urn… the one that held the ashes of the father he slew. Polemarch Adrestes: Why this memory, Uther? Why linger here? Uther: In that moment… I failed him. I did not uphold the virtues. Compassion, least of all. Uther: My heart had never been so cold. I faced him not as a mentor, or even a friend, but as a bitter foe. Polemarch Adrestes: Perhaps. But confronting this memory has taught you the value of compassion more than any scripture ever could. Polemarch Adrestes: Take that lesson to heart, Uther. The past may be immutable, but the future has yet to be written. Uther: I will. Arthas… If only I had tried to save you… — Arthas Menethil: Face me, Uther, and I’ll make sure you die quickly. Uther the Lightbringer: I dearly hope there’s a special place in hell waiting for you, Arthas. Uther: No! I spoke in anger… Arthas Menethil: We may never know, Uther. I intend to live forever. Pelagos: Uther, if these memories pain you so, you can be rid of them in time. Uther: No. They serve as a reminder of lessons learned. Given the choice, I would never let them go. Polemarch Adrestes: If given the choice… Fallen Disciple Nikolon: Adrestes. We must speak. Uther: Nikolon, I apologize for leading you off the path. Had I not, you might never have joined the Forsworn. Fallen Disciple Nikolon: My faith in the Archon was already lost. You only helped me accept the truth. Uther: Nevertheless, you suffered greatly because of my actions. I will not allow that to happen again. Polemarch Adrestes: My fellow Kyrian, I come to you with a message of compassion. Polemarch Adrestes: Your plight has been heard, your suffering recognized. We ask not for your loyalty, but we offer a choice. Polemarch Adrestes: None shall be forced to sacrifice their memories. Your decision will be respected by all Kyrian. Polemarch Adrestes: Let us stand once more! Not out of loyalty, but devotion! A new path for Bastion begins! Pelagos: Uther, parson my asking but… what fate befell Arthas in the end? Uther: At the moment of his death, Devos and I claimed his soul… and cast it into the Maw. Pelagos: Without the Arbiter’s knowledge? So… he might yet have had a chance at redemption? Uther: I will never know. It was not my choice to make. Devos led me down a dark path. Pelagos: Now that I have seen the Maw for myself… I cannot say that any soul deserves such torment. Pelagos: Perhaps some can never be forgiven… but you have shown me that they must be treated with compassion.

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