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Activision Blizzard: Das Gehalt von Bobby Kotick wird um 50% reduziert

Der als CEO von Activision Blizzard fungierende Unternehmen Bobby Kotick wurde in den vergangenen Monaten häufig von den Fangemeinden des unter seinen Banners stehenden Entwicklerstudios kritisiert, weil er selbst ein extrem hohen Gehalte inklusive verschiedener Boni erhält und das Unternehmen trotzdem überall auf der Welt die Stellen von Mitarbeitern streicht.

Teaser Bild von Activision Blizzard: Das Gehalt von Bobby Kotick wird um 50% reduziert
Teaser Bild von Activision Blizzard: Das Gehalt von Bobby Kotick wird um 50% reduziert

Diese Umstände werden von vielen Spielern als unfair und gierig eingestuft, weshalb ein Großteil der Community aktuell nicht unbedingt viel von Bobby Kotick hält. Natürlich wirkt sich dieser Umstand auch sehr negativ darauf aus, wie Activision Blizzard, Blizzard Entertainment und die anderen Studios von Fans wahrgenommen werden. Interessanterweise hat ein heute bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereichtes Dokument nun enthüllt, dass es in der nahen Zukunft einige Änderungen bei dem Gehalt von Bobby Kotick geben wird. Laut diesem Dokument hat dieser Unternehmer freiwillig zugestimmt, eine Reduzierung seines grundlegenden Gehalts um insgesamt 50% hinzunehmen. Dadurch sinkt das Einkommen von Kotick von $1,750,000 pro Jahr auf $875,000 pro Jahr und liegt somit in den unteren 25% der durchschnittlichen Entlohnung für CEOs in ähnlichen Firmen. Zusätzlich dazu fallen zwei Boni für sein Gehalt wohl komplett weg und der maximale jährliche Bonus soll ebenfalls um 50% reduziert werden. Die genaue Summe für diesen Bonus hängt von der jährlichen Leistung des Unternehmens ab und darf nicht höher ausfallen als 200% vom Grundgehalt. Diese neue Politik für das Gehalt des CEOs entspricht wohl dem Feedback der Aktionäre und dem branchenüblichen Standard. Des Weiteren geht aus diesem Dokument auch noch hervor, dass Bobby Kotick noch mindestens bis zum März 2023 als CEO von Activision Blizzard fungieren wird. Der Text beschreibt Kotick sowohl als einen der am längsten angestellten CEOs der Fortune 500 als auch als Retter von ATVIs Vorgänger und macht recht deutlich, dass der Aufsichtsrat der Firma ihn auch in der Zukunft als CEO des Unternehmens sehen möchte. Wer also unzufrieden mit Bobby Kotick ist und sich jemand anderen an der Spitze von Activision Blizzard wünscht, der wird vermutlich bis zum Jahr 2023 enttäuscht werden. Vielleicht ist die als PR-Kontrolle eingesetzte Reduzierung seines Gehalts zumindest ein kleiner Trost für diese Menschen.