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Teaser Bild von WoW: Ein Interview mit Game Director Ion Hazzikostas

Die Betreiber des bekannten und regelmäßig auf YouTube erscheinenden Podcasts Warcraft Radio hatten in der neuesten Ausgabe dieses Formats interessanterweise die gelegentlich dazu sich ein wenig mit Game Director Ion Hazzikostas zu unterhalten und ein Interview mit diesem Entwickler von Blizzard Entertainment zu führen.

Dieses informative Gespräch dreht sich dabei dann hauptsächlich um das vor Kurzem beendete Progress-Rennen in Ny‘alotha, die von Limit entdeckten Bugs mit dem finalen Kampf und die Ansichten des Entwicklerteams zu einigen interessanten Punkten. Wer keine Lust hat das komplette Interview selbst anzuhören, der findet folgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen.   Zusammenfassung des Interviews: Ion ist der Meinung, dass der Wettkampf um die World First Kills in Ny’alotha dauerhaft spannend war. Limit und Method haben das gesamte Rennen über per Mail mit den Entwickler kommuniziert und Feedback zu den Kämpfen abgegeben. Dadurch konnten die Entwickler viele Bugs und Probleme überraschend schnell beheben. Geheime Phasen für den Mythic Mode werden niemals auf dem PTR getestet, um die Überraschung für die Spieler nicht zu verderben. Somit testet nur das Q&A Team von Blizzard diese Phasen. Leider es ist unter diesen Umständen sehr schwer alle Möglichkeiten zu testen und jeden Bug zu entdecken. Deshalb haben es dieses Mal einige Probleme auf die Liveserver geschafft. Der größte Bug bei N’Zoth war das Auftauchen des zweiten Portals zur Herzkammer bei 25% Bossleben. Blizzard musste N’Zoth einmal für Limit despawnen, um einen Hotfix für den Boss aufzuspielen. Dieser Schritt war notwendig, weil Limit eine Mechanik komplett ignorieren wollte. Der Kampf gegen den Panzer des Alten Gottes ist ein wenig zu einfach. Wer es schafft in Phase 1 genug Schaden zu verursachen, der sollte wenig Probleme mit dem Kampf haben. In solchen Situationen werden Hotfixes nicht großartig angekündigt, weil sie oft einfach nur 20 Spieler auf der gesamten Welt betroffen. Die Entwickler verschickten in solchen Fällen Mails an die Gildenleiter der Top-Gilden, um sie über das Erscheinen eines Hotfixes zu informieren. Das zeitgleiche Freischalten von Raids in allen Spielregionen wird es vermutlich nicht geben. Spieler leben in verschiedenen Zeitzonen und es wäre unfair von bestimmten Spieler zu verlangen, dass sie um andere Zeiten für den Reset herum planen müssen. Auch wenn die Verderbniseffekte einige Spielbalanceänderungen notwendig haben, so sind die Entwickler im Grunde aber zufrieden mit der Mechanik. Die Spieler müssen wegen der Verderbnis einige wichtige Entscheidungen rund um ihr Gear treffen. Die von Data Minern gefunden Informationen deuten gelegentlich auf verworfene Konzepte für ältere Bossmechaniken hin. Deshalb gab es in Patch 8.3 auch Hinweise auf weitere Mechaniken für den Kampf gegen den Alten Gott. Sechs Monate zwischen Raid Tiers ist laut den Entwicklern ein guter Zeitraum. Auf zukünftigen Blizzcons könnte es auch wieder Live Raids von erfahrenen Gilden geben. Die Entwickler finden es sehr schade, wie die Spieler auf das Ende von Ny’alotha reagieren. Es soll den Spielern den Eindruck vermitteln, dass ihr eigener Charakter der Held ist. Die Entwickler möchten sich sehr bald zu Shadowlands äußern.