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Teaser Bild von Diablo 4: Eine Zusammenfassung der Fragerunde mit der Community

Im Verlauf der an diesem Wochenende in Anaheim durchgeführten Blizzcon 2019 veranstalteten die Mitarbeiter von Blizzard Entertainment unter anderem eine Community-Fragerunde zu Diablo 4.

Währen dieses Panels beantworteten h Lead Game Designer Joe Shely und Senior Producer Tiffany Wat eine Vielzahl von Fragen zu diesem kommenden Action-Rollenspiel und gewährten den anwesenden Besuchern dieser Messe dadurch dann einen etwas tieferen Einblick in den derzeitigen Status der Entwicklung von Diablo 4. Folgend findet ihr bei Interesse eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen aus dieser Fragerunde.     Die Zusammenfassung: Die Geschichte und die Spielmodi: Die Hölle ist ein wichtiger Teil des Spiels. Diese Elemente befindet sich aber noch immer in einer frühen Entwicklungsphase. Duriel kehrt zurück. Er wird in dem Gameplay-Trailer des Spiels gezeigt. Die Zonen in der Spielwelt werden automatisch auf das Level des Gruppenanführers skalieren. Es wird einen Hardcore Spielmodus geben. Diablo 2 und Diablo 3 haben weite Fangemeinden mit vielen verschiedenen Ansichtspunkten und Wünschen. Die Entwickler versuchen diese Elemente alle in Diablo 4 zu vereinen. Wie wichtig die Levelphase ist und warum Spieler das maximale Level erreichen sollten, steht im Moment noch nicht genau fest. Spieler werden aber die komplette Spielwelt vor dem Erreichen der maximalen Stufe sehen. Das Team überlegt aktuell, wie man Crossplay zwischen den Plattformen einführen könnte. Bisher wurde noch keine zufriedenstellende Möglichkeit gefunden. Spieler können Diablo 4 am PC mit einem Controller spielen. Die Konsolen werden aber keine Tastatur unterstützen. Die Konsolen erlauben einen lokalen Co-Op Modus für 2 Spieler. Es gibt keine Pläne für einen Offline Only Modus. Gruppenbildung mit Anderen ist wichtig.   Das Handeln und Herstellen: Das Handelssystem befindet sich noch immer in einer frühen Entwicklungsphase. Bisher gehen die Entwickler davon aus, dass verbrauchbare Gegenstände und Ressourcen frei gehandelt werden können. Mächtige Gegenstände können vermutlich nur ein einziges Mal gehandelt werden. Die mächtigsten Objekte sind direkt an Spieler gebunden und können nicht gehandelt werden. Es wird Clans geben und sie erhalten eine eigene Bank. Die gedroppte Beute ist individuell für jeden Spieler. Funktioniert wie in Diablo 3. Das Herstellen von Gegenständen soll eine wichtige Rolle in Diablo 4 spielen. Spieler müssen manchmal bestimmte Quests abschließen oder Mobs töten, um an seltene Ressourcen zu kommen.   Fähigkeiten, Klassen und das Gameplay: Fähigkeiten sind an die jeweiligen Klassen gebunden. Es gibt aber auch das eine oder andere Item, welches die Fähigkeiten von anderen Klassen auslöst. Es gibt keine Pläne für Interaktionen zwischen den Fähigkeiten der einzelnen Klassen (Combos). Die Monster und Fähigkeiten sollten sehr gut miteinander interagieren. Es wird in Diablo 4 weniger Fähigkeiten für eine verbesserte Mobilität geben als in Diablo 3. Die Spielwelt ist sehr groß und Spieler besitzen bereits Reittiere. Spieler können Punkte auf der Karte markieren und ein Symbol zeigt ihnen dann den Weg zum Ziel. Bosse erhalten eine neue Mechanik mit dem Namen “Stagger”. Wenn Spieler einen CC-Effekt gegen einen Boss wirken, dann hat diese Fähigkeit erst einmal keinen Effekt. Dadurch erhöht sich allerdings die Stagger-Anzeige des Bosses. Wenn dieser Wert 100% erreicht, dann wird der Boss kurz betäubt. World Events werden alle Spieler in der Welt über ihren Start informieren. Bisher gibt es noch keinen Wert für die maximale Anzahl von Spielern pro Welt. Das Team hat eine Vielzahl von Ideen für den Endgame Content des Spiels. In Diablo 4 gibt es hunderte von Dungeons. Spieler können Schlüssel finden und diese Dungeons dadurch in Engame Inhalte verwandeln.   Gegenstände und Anpassungen für Charaktere: Die simplen magischen Gegenstände der geringeren Seltenheiten sollten Spieler dabei helfen die Feinheiten des Gearings und ihrer Ausrüstung zu lernen. Rüstungssets sind für frisch auf die maximale Stufe aufgestiegene Helden bestimmt und sollen Spielern einen Eindruck von möglichen Spielweisen vermitteln. Legendäre Gegenstände sind der Schritt nach den Sets. Sie besitzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Effekten und erlauben es Spielern ihre Spielweisen nach Belieben anzupassen. Spieler können ihre Helden auf viele verschiedene Weisen anpassen. Neben Gegenständen, Runen und Talenten gibt es auch noch “Skill Tomes”. Damit können Spieler den Rang ihrer Fähigkeiten erhöhen, neue Fähigkeiten freischalten oder die Effekte von Fähigkeiten verstärken. Das Einsetzen der durch die Bücher gewährten Skill Punkte ist permanent. Spieler werden irgendwann aber alle Fähigkeiten und ihre Ränge freischalten können. Talente können jederzeit zurückgesetzt und neu verteilt werden. Runen bestehen in Diablo 4 aus einem Prefix und einem Suffix. Zusammen erzeugen sie praktische Effekte. Edelsteine können in Items gesockelt oder in Runenwörtern verwendet werden. Spieler können in der Charaktererstellung unter anderem das Gesicht, die Haare, die Hautfarbe, die Augen, die Narben und die Tattoos ihren Helden ändern.   Allgemeine Informationen und das Bezahlmodell: Tränke sind ein wichtiger Teil der Reihe, der sich regelmäßig verändert. Die Entwickler wissen noch nicht, wie sie in Diablo 4 funktionieren werden. Die Schatzgoblins aus Diablo 3 sind auch in Diablo 4 vorhanden. Die Entwicklung von Diablo 4 hat von Anfang an den PvP-Aspekt des Spiels berücksichtigt. Diablo 4 basiert auf einer brandneuen Engine. Eine Unterstützung für Mods von Spielern ist nicht geplant. Das Team spielt viele Spiele von anderen Studios und entwickelt Ideen basierend auf den Mechaniken anderer Spiele. Trotz der frühen Entwicklungsphase steht eigentlich schon jetzt fest, dass Diablo 4 sich durch ein Grundspiel und Erweiterungen finanzieren wird.       (via)