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Teaser Bild von Interview: Die Mitglieder von Pieces äußern sich zu ihren World First Kills

Vor mehr als einer Woche konnte sich die europäische Top-Gilde Pieces zur Überraschung der gesamten Fangemeinde von World of Warcraft gegen alle anderen Top-Gilden durchsetzen und sich World First Kills bei den beiden Encountern im mythischen Tiegel der Stürme sichern.

Die bisher als Favorit geltenden Spieler von Method verloren das Progress-Rennen und erreichten nur den zweiten Platz in diesem Wettkampf. Trotz dieser Niederlage konnten es sich die Mitglieder von Method nicht nehmen lassen sich einmal mit einigen Spielern von Pieces zusammenzusetzen und einmal ein sehr interessantes Interview darüber zu führen, wie die Spieler dieser Top-Gilde ihre World First Kills erlangt haben, was sie selbst von dieser Leistung halten und ob man sie auch in Zukunft als ernsthaften Kandidaten ansehen sollte. Wer keine Lust hat das komplett auf Englisch verfasste Interview zwischen diesen bekannten Top-Gilden selbst durchzulesen, der findet folgend eine übersetzte Zusammenfassung der interessantesten Informationen aus dieser Unterhaltung. Eine Zusammenfassung des Interviews: Die Siege über die rastlose Kabale und Uu’nat waren die ersten World First Kill für Pieces. Die Gilde benötigte 68 Versuche bei den Kabale und 732 Versuche bei Uu’nat. Auch wenn die Mitglieder von Pieces zu Beginn nicht davon ausgingen, dass der Kampf gegen die rastlose Kabalde besonders schwierig sein wird, so zeigten die Erfahrungen der amerikanischen Gilden aber das genaue Gegenteil. Trotzdem kamen die Spieler von Pieces enorm gut mit dem Mechaniken des Kampfes zurecht und sie konnten bereits beim ersten Versuchen den Enrage erreichen. Danach mussten sie nur noch Kleinigkeiten anpassen und ihre Spielweise optimieren. Uu’nat war im Vergleich dazu aber eine enorm schwierige Herausforderung. Er ist auf jeden Fall einer der härtesten Bosse des Spiels. Da der Gilde im Grunde die Zeit dafür fehlte, um wirklich im High-End-Bereich mit anderen Top-Gilden mitzuhalten, haben sich die Mitglieder von Pieces nie wirklich als ernsthafte Konkurrenz im Progress-Rennnen gesehen. Der Tiegel war ihre erste Chance so richtig in den Wettkampf einzusteigen. Im Tiegel konnten sie zum ersten Mal überhaupt einige Strategien und Ideen für den Mythic Mode bereits im Vorfeld testen. Vor dem Tiegel der Stürme waren sie besonders Stolz auf ihren World 6 Kill bei Argus. Im Grabmal des Sargeras hatten sie viele Probleme mit der Aufstellung ihres Raids, weil einige Mitglieder zu rivalisierenden Gilde  gewechselt sind. Das sie danach trotzdem den sechsten Platz belegt haben, fühlte sich einfach nur toll an. Die größte Herausforderung beim Zusammenstellen eines Raids für das Progress-Rennen ist es, eine Reihe von motivierten Spielern zu finden, denen ihr Charakter eigentlich egal ist und die je nach Meta freiwillig auf andere Klassen oder Spezialisierungen wechseln. Dieser Wechsel ist beinahe schon ein zweiter Vollzeitjob. Der Gildenkader von Pieces ist im Grunde recht klein. Um genug Leute für Uu’nat  zu haben, mussten sie gelegentlich einige erfahrene Spieler aus ihrem “Ruhestand” zurückholen. Die rastlose Kabale sind einer der favorisierten Encounter von Pieces. Das Unterbrechen und das Manipulieren der verschiedenen Effekten erfordert viel Konzentration und viel koordiniertes Teamplay. Des Weiteren spielt der Zufall bei diesem Encounter kaum eine Rolle. Im Progress-Rennen hält sich Pieces an die folgenden Raidzeiten: Am Starttag vor der Öffnung des Raids bis Mitternacht. Danach dann in der Woche von 19:00 Uhr bis Mitternacht. Am Wochenende von 16:00 Uhr bis Mitternacht. Beim Tiegel hatten sie sogar von Mittwoch bis Sonntag jeden Tag beinahe komplett im Raid verbracht. Sie mussten gelegentlich ihre Aufstellung verändern und wenig erfahrene Spieler einladen, weil Mitglieder aus dem Stamm-Raid an dem Montag wieder zur Arbeit mussten. Die Mitglieder von Pieces wissen noch nicht, ob sie auch in dem ewigen Palast aus Patch 8.2 aktiv mitspielen werden. Der Tiegel war perfekt für ein extremes Experiment geeignet, weil er nur zwei Bosse beinhaltete. Die Mitglieder von Pieces glauben, dass der frühere Start der US-Gilden ein Vorteil für den Rest der Welt ist. Die Spieler aus Europa und Asien können von den Fehlern der Amerikaner lernen. Ein richtigen Rennen um die World First Kills wird es trotzdem aber erst dann geben, wenn ein neuer Schlachtzug zeitgleich auf der gesamten Welt erscheint. Als Method einen 2% Wipe bei Uu’nat hatte, stand Pieces gerade einmal bei ungefähr 10%. Die Gesundheit des Bosses spielt in der letzten Phase aber kaum eine Rolle. Es ist wichtiger die Mechaniken korrekt zu spielen und jede Welle an Fähigkeiten zu überleben. Zwischen diesen Wellen kann man genug Schaden verursachen. Im Kampf gegen Uu’nat ist das Können der Spieler wesentlich wichtiger als ihre Ausrüstung. Wenn man die Instabile Resonanz perfekt spielt und keine Unterbrechung verpasst, dann sollte man eigentlich immer in die letzte Kampfphase kommen. Pieces setzte auf viele Elementar-Schamanen, weil diese Klassen häufig unterbrechen können und die Ankhs besonders hilfreich waren. Auch wenn Pieces im Progress mehrere Bugs entdeckte, so war nur ein Fehler ein wirkliches Problem. Dieser relativ schnell behobene Fehler sorgte nämlich dafür, dass die Adds sich nach jedem Treffer direkt auf volle Gesundheit heilten. Die Gilde konnte den World First Kill erhalten, weil jeder Spieler sich einbrachte und Feedback gab. Zusätzlich dazu gab es eine fantastische Atmosphäre im Raid und jeder war motiviert. Uu’nat ist laut Pieces einer der besten Endgegner in World of Warcraft.     (via)