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Die Untoten in WoW

Der Tod bot den Scharen an Menschen, die dem Feldzug des Lichkönigs zur Reinigung Lordaerons von den Lebenden zum Opfer fielen, kein Entkommen. Stattdessen wurden die Gefallenen des Königreichs als untote Agenten der Geißel wieder erweckt und dazu gezwungen, einen unheiligen Krieg gegen alles und jeden zu führen, der ihnen einst lieb und teuer war.

Untote: Verfügbare Klassen

Im Angesicht einer dämonischen Macht finden die meisten Helden den Tod. Hexenmeister jedoch sehen dies als günstige Gelegenheit.

Schon seit ewigen Zeiten lockt der Ruf der Wildnis einige Abenteurer aus der Sicherheit ihres Heims hinaus in die gnadenlose, unberührte Welt. Diejenigen, die ihre Herausforderungen bestehen, werden zu Jägern.

Schon seit es Kriege gibt streben Helden aus allen Völkern danach, die Kunst der Schlacht zu beherrschen.

Nur besonders talentierte Schüler mit einer unerschütterlichen Disziplin sind in der Lage, auf dem harten Pfad des Magiers zu bestehen.

Raufbolde die mit bloßen Händen kämpfen haben diesen waffenlosen Stil im alten Pandaria entwickelt. Mönche die so verschieden sind, wie die Energie die sie umgibt.

Priester haben sich ganz dem spirituellen Pfad gewidmet und zeigen ihren unerschütterlichen Glauben, indem sie anderen dienen.

Schurken kennen nur einen Kodex, nämlich den Vertrag. Ihre Ehre lässt sich mit Gold kaufen. Frei von den hinderlichen Schranken eines Gewissens verlassen diese Söldner sich auf brutale und effiziente Taktiken.

Als die Kontrolle des Lichkönigs über seine Todesritter gebrochen war, sannen seine ehemaligen Champions auf Rache für die Taten, die sie unter seinem Befehl begehen mussten.

Volksfähigkeiten der Untoten

  • WILLE DER VERLASSENEN
    Die Verlassenen können jegliche Bezauberungs-, Furcht- und Schlafeffekte nach Belieben abschütteln.
  • SCHATTENWIDERSTAND
    Die Verlassenen verfügen über eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Schattenmagie, wodurch sie schädlichen Schattenzaubern seltener zum Opfer fallen.
  • KANNIBALISMUS
    Die Verlassenen nutzen ein ziemlich grausiges Mittel, um ihre Gesundheit wiederherzustellen: Sie verspeisen Leichen. Ob Freund oder Feind kümmert die Toten wenig.
  • UNTERWASSERATMUNG
    Die untoten Körper der Verlassenen benötigen weniger Luft als die Lebenden, sodass sie unter Wasser den Atem länger anhalten können.
  • BERÜHRUNG DES GRABES
    Die Verlassenen können ihren Gegnern manchmal Leben entziehen und es zur Heilung ihrer eigenen Körper verwenden.

Geschichte der Untoten

Als der Griff des Lichkönigs, in dem er seine schier endlosen Armeen hielt, nach dem Dritten Krieg nachließ, entwand sich ein Kontingent von Untoten des eisernen Willens ihres Meisters. Doch obwohl diese Freiheit anfangs wie ein Segen erschien, wurden die ehemaligen Menschen bald von Erinnerungen an die unaussprechlichen Gräueltaten, die sie als willenlose Sklaven der Geißel begangen hatten, geplagt. Diejenigen, die nicht dem Wahnsinn anheimfielen, sahen sich mit einer erschreckenden Wahrheit konfrontiert: ganz Azeroth hatte es auf ihre Vernichtung abgesehen.

In ihrer dunkelsten Stunde vereinigten sich die abtrünnigen Untoten unter dem Banner der ehemaligen Waldläufergeneralin von Quel’Thalas, Sylvanas Windläufer. Nach ihrer Niederlage während eines Angriffs auf ihr Königreich, war Sylvanas in eine mächtige Banshee der Geißel verwandelt worden und hatte ebenfalls ihre Freiheit zurückgewinnen können. Unter der Führung ihrer neuen Königin errichteten die unabhängigen Untoten, die sich nun die Verlassenen nannten, ihre neue Hauptstadt, Unterstadt, unter den Ruinen der ehemaligen Hauptstadt Lordaerons. Zwar fürchteten einige der Verlassenen Sylvanas, andere jedoch schätzten die Sicherheit, die sie mit sich brachte. Aber viele der Untoten, die nun wieder ihren freien Willen hatten, fanden durch das lodernde Verlangen der Bansheekönigin, den Lichkönig zu vernichten, einen neuen Sinn in ihrer verfluchten Existenz.

Obwohl die Verlassenen keine Sympathien mehr für die Geißel hegten, wurden sie zum Ziel von Menschen, die sich der Ausradierung aller Untoten verschrieben hatten. Um ihre eigenen Ziele zu verwirklichen und ihre junge Nation zu beschützen, schickte Sylvanas Boten zu verschiedenen Fraktionen, um nach Verbündeten zu suchen. Die gutherzigen Tauren in Donnerfels erwiesen sich als die vielversprechendste Gruppe. Insbesondere Erzdruide Hamuul Runentotem konnte das Potenzial für Erlösung bei Sylvanas‘ Volk sehen, auch wenn er sich der finsteren Natur der Verlassenen bewusst war. Und so überzeugten die Tauren den Kriegshäuptling Thrall, trotz seiner Vorbehalte ein Zweckbündnis zwischen der Horde und den Verlassenen einzugehen. Am Ende verbesserten sich die Chancen der Verlassenen, den Lichkönig zu besiegen, und die Horde gewann eine unschätzbare Operationsbasis in den Östlichen Königreichen.

Letztendlich standen die Verlassenen Seite an Seite mit der Horde während ihrer Großoffensive gegen den Sitz der Macht des Lichkönigs in Nordend und übten Rache an ihrem Todfeind. Dieser Sieg aber forderte seinen Preis . Während der Invasion entfesselte Großapotheker Putress eine neue Seuche, die Feind und Freund gleichermaßen tötete, während sein verräterischer Verbündeter, der Schreckenslord Varimathras, Unterstadt in einem Aufstand an sich riss, bei dem Sylvanas beinahe getötet wurde. Die Usurpatoren wurden für ihre Missetaten hingerichtet und die Hauptstadt der Verlassenen wurde wiederhergestellt, doch das Debakel weckte Misstrauen beim Rest der Horde, ob Sylvanas zu trauen war.

Nun, da ihr selbst ihre Verbündeten mit Misstrauen begegnen, wird sich Sylvanas gewahr, dass viele von Azeroths anderen Bewohnern ihr Volk noch immer als Bedrohung sehen, selbst jetzt, da der Lichkönig besiegt ist. Nun, da sich ihre Reihen Tag für Tag lichten, haben die Verlassenen begonnen, ihre Stellungen um Unterstadt herum zu befestigen, um ihre Loyalität für die Sache der Horde unter Beweis zu stellen, während sie sich auf zukünftige Angriffe vorbereiten.