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Mit dem aktuell auf dem geschlossenen Betaserver von Diablo 3: Reaper of Souls vorhandenen Patch 2.6.0 werden die Mitarbeiter von Blizzard Entertainment unter anderem die neuen Herausforderungsportale in dieses Action-Rollenspiel implementierten, bei denen es sich im Grunde um wöchentlich wechselnde und für alle Teilnehmer gleich aufgebaute Versionen von bereits zuvor durch ausgewählte Spieler abgeschlossene große Nephalemportale handelt.

Das wirklich Interessante an diesen jeden Montag wechselnden Dungeon ist allerdings, dass die Spieler diese instanzierten Bereiche nicht mit ihren eigenen Helden besuchen, sondern jeder Teilnehmer erhält eine Kopie von dem Charakter (mitsamt seiner Gegenstände, Paragonstufen, Fertigkeiten und Ausrüstung), der das als Grundlage für das Herausforderungsportal fungierende Große Nephalemportal ursprünglich einmal abgeschlossen hat. Somit können die Spieler durch dieses Feature andere Spielweisen ausprobieren, wöchentliche Belohnungen freischalten und sich mit anderem Personen in einem fairen Wettkampf messen. Um die Spieler von Diablo 3: Reaper of Souls nun bereits im Vorfeld auf das anstehende Erscheinen der Herausforderungsportale vorzubereiten, veröffentlichten die Mitarbeiter von Blizzard Entertainment in der vergangenen Nacht einen als offizielle Vorschau auf dieses Feature dienenden neuen Blogeintrag auf ihrer Communityseite. In diesem Artikel erklären die Entwickler recht ausführlich, was für Kriterien die Auswahl der Dungeons für diese Neuerung beeinflussen, wie ein Besuch in einem Herausforderungsportal eigentlich genau abläuft und welche Elemente dieses Feature zu einer Herausforderung machen. Wer jetzt also gerne mehr über diesen kommenden Spielinhalt erfahren möchte, der sollte sich den folgenden Blogeintrag durchlesen.   Vorschau: Herausforderungsportale In Diablo III gibt es Unmengen verschiedenster Builds und wer sie alle ausprobieren möchte, muss viel Zeit mitbringen. Herausforderungsportale bieten eine wöchentliche Möglichkeit, einen völlig neuen Build auszuprobieren, sich dafür eine Belohnung zu sichern und sich mit anderen Spielern auf Augenhöhe zu messen! Was sind Herausforderungsportale?   Herausforderungsportale sind eine wöchentliche, statische Version eines zuvor abgeschlossenen Großen Nephalemportals. Um ein Herausforderungsportal zu erstellen, nehmen wir ein abgeschlossenes Großes Nephalemportal direkt aus einem Spieleraccount. Sobald wir diese Momentaufnahme haben, stellen wir genau diesen Charakter mitsamt seiner Gegenstände, Paragonstufen, Fertigkeiten und Ausrüstung allen Spielern zur Verfügung. Dazu gehört auch eine genaue Kopie des Großen Nephalemportals, das mit diesem Charakter abgeschlossen wurde. Gegner, Pylonen und Dungeons darin sehen genauso aus, wie zu dem Zeitpunkt des ursprünglichen Durchlaufs des kopierten Großen Nephalemportals. Wenn ihr die Zeit des ursprünglichen Spielers unterbietet, erhaltet ihr als Belohnung eine wöchentlich verfügbare Tasche voller Beute und Handwerksmaterialien sowie einige Blutsplitter. Jeden Montag wartet ein neues Herausforderungsportal auf euch, sodass ihr mit jeder neuen Woche etwas völlig Neues ausprobieren könnt. Was genau ist die „Herausforderung“ bei Herausforderungsportalen? Diablo III ist ein Spiel, in dem der Zufall eine große Rolle spielt. Umgebungen, Monster, Monsteraffixe, Beute … bei all diesen Dingen ist der Zufall ein wichtiger Faktor. Herausforderungsportale brechen aus diesem Schema aus und bieten allen Spielern identische Voraussetzungen. Euch allen stehen dieselben Hilfsmittel (und bei einigen Builds auch dieselben Nachteile) zur Verfügung. So entsteht eine völlig neue Art des Wettbewerbs. Wenn ihr Herausforderungsportale abschließen und beweisen wollt, dass ihr zu den Allerbesten gehört, müsst ihr zeigen, dass ihr das Spiel in all seinen Facetten beherrscht und über alle Klassen und ihre Fertigkeiten gut Bescheid wisst. Zwar erfordert es auch eine Menge Strategie, in Großen Nephalemportalen so weit wie möglich voranzukommen, aber um Champion eines Herausforderungsportals zu werden, müsst ihr euch insbesondere auf die Umsetzung eurer Vorgaben konzentrieren. Macht euch mit der Karte vertraut, merkt euch die Orte, an denen Gegner erscheinen und wo sich Pylonen befinden, um eure Zeit zu verbessern. Möglicherweise gibt es auf einer Ebene kaum Elitegegner und ihr müsst euch auf das Töten von normalen Gegnern konzentrieren, um den Fortschrittsbalken anzufüllen – oder vielleicht ist es manchmal besser, eine Gruppe von Elitegegnern auszulassen, weil man für sie einen zu großen Umweg machen müsste. Es schadet nicht, sich einen Plan zurechtzulegen! Wir wählen Builds von tatsächlichen Spielern aus, also werdet ihr unter Umständen etwas völlig Anderes sehen, als ihr von Fanseiten oder den Kanälen eurer liebsten Streamer kennt. Ein Build vom Anfang einer Saison verwendet vielleicht eine wilde Mischung der ersten legendären Gegenstände, die dieser Spieler gefunden hat und ihr müsst die Effekte von Gegenständen optimal nutzen, die ihr normalerweise gar nicht verwenden würdet. Egal, wie der Build erstellt wurde, alle haben in Herausforderungsportalen dieselbe Ausgangsposition. So können sich auch unerfahrene Spieler mit den Besten der Welt messen! Wie ihr an Herausforderungsportale herangeht, liegt bei euch. Und wenn ihr euch im Vergleich mit euren Freunden und Mitgliedern der Community bis ans Äußerste treibt, gibt es nichts Schöneres, als die Zeit eines Kumpels um ein paar Sekunden zu unterbieten. Spielt auf eure Art Senior Game Designer Adam Puhl hat lange an den Herausforderungsportalen gearbeitet, und im Gespräch mit ihm wird schnell klar, wie viel Leidenschaft er in dieses Projekt gesteckt hat! Adams Augen leuchten, wenn er an die nächste Herausforderung denkt und überlegt, wie er sie am besten angeht. „Es ist ein Adrenalinschub“, erzählt er voller Begeisterung. „Im Kampf gegen die Uhr entstehen aufregende Momente und das Herz schlägt schneller.“ Adam will mit den Herausforderungsportalen verschiedene Ziele erreichen. Zum Einen bieten sie allen Spielern die Möglichkeit, auf Augenhöhe gegeneinander anzutreten. Zum anderen ist es eine völlig neue Version des bekannten Diablo-Gameplays und eine nette Abwechslung, sich auf das Beherrschen von Fertigkeiten und die Verfeinerung des eigenen Spiels bis in kleinsten Details zu konzentrieren, um eine bestimmte Karte auf die bestmögliche Art zu meistern. „Ich hoffe, dass Herausforderungsportale Spielern die Möglichkeit bieten, ihre Fertigkeiten zu verbessern, ihre Reflexe zu trainieren und ihre Ressourcenverwaltung zu optimieren“, so Adam. „Außerdem bieten sie uns die Gelegenheit, die Vielfalt an Builds in Diablo III hervorzuheben. In den Builds der Spitzenriege kommt nie die ganze Vielfalt aller Fertigkeiten zur Geltung, aber das bedeutet nicht, dass man in Diablo nur auf ein paar wenige Arten Spaß haben kann.“ Ich persönlich war schon beim allerersten Blick begeistert von Herausforderungsportalen. Für mich sind sie die Umsetzung dessen, was ich ursprünglich mit der Reihe „Build der Woche“ erforschen wollte. Vielfalt an Builds muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man über Zahlen brütet und viel Zeit mit Theorie und Werten verbringt. Eine meiner liebsten Erinnerungen aus einer vergangenen Saison ist, wie ich einem Freund dabei zugesehen habe, als er wild kichernd mit der Kette seines Maximus-Schwerts Gegner vernichtete. Er hatte beschlossen, dass er für diesen Effekt einen Build erstellen wollte, und das war witzig, machte Riesenspaß und ich erinnere mich immer wieder gern daran. Wir kommen nach Sanktuario, um dort Monster zu töten und Beute zu sammeln. Herausforderungsportale konzentrieren sich auf Ersteres, aber sie zeigen auch, dass das Spiel so viel mehr zu bieten hat, wenn die Buildoptimierung nicht im Vordergrund steht. Bereit für eine Herausforderung? Was haltet ihr von Herausforderungsportalen? Freut ihr euch darauf, die Bestenliste zu erklimmen? Mit welcher Strategie wollt ihr an sie herangehen? Habt ihr sie bereits im Betatest für den Totenbeschwörer ausprobiert und einen Profispieler vom Thron gestoßen? Teilt es uns in den Kommentaren mit und haltet die Augen offen: Bald kommen Informationen zu Patch 2.6.0!     (via)